Ein Ort zum Beten und Feiern


Pfarrer Olliver Zobel stellt im Jahr 2019 das große Sanierungsprojekt vor:

Gewiss hat unser Kirchenraum in den letzten Jahren etwas Patina angesetzt. Und das ist sicherlich Grund genug für eine Sanierung. Doch dem Kirchenvorstand ging es bei der Entscheidung zur Innensanierung vielmehr darum, dass wir das, was sich in unserer Gemeinde und vor allem auch in unseren Gottesdiensten in den letzten Jahren entwickelt hat, auch räumlich darstellen wollen und vor allem gute Rahmenbedingungen schaffen wollen.

Verbesserung der Küchen- und Toilettensituation

Ich kenne den Nebenraum noch als langen Schlauch, an dessen Ende eine Toilettenkabine war. Doch immer öfter laden wir als Gemeinde Menschen nach unseren Gottesdiensten ein. Also spendete uns damals Frau Endres eine alte Küche und wir gestalteten in Eigenleistung den Raum um. Manch einer hat da schon die Nase gerümpft: Toilette und Küche in einem Raum. Doch die Toilette brauchen wir auch. Da müsste sich also mal etwas ändern.

Bessere Nutzung der Empore

Oft knarzte und rumpelte es, wenn jemand oben auf der Empor unterwegs war und versuchte, nicht die Stufen herunter zu fallen. Als es noch große Kirchenchöre gab, hat man sie einmal eingebaut. Die Orgel wurde dazu an die Wand geschoben, so dass man jetzt durch die Orgel kriechen muss, um in den Kirchturm zu gelangen.
Doch heute will man die Chöre beim Konzert lieber sehen, sie singen vorne. Und der Orgel tut es nicht gut, dass sie direkt an der kalten Außenwand steht. Auch da müsste sich also etwas ändern.

Mehr Platz um den Altar

In den letzten Jahren haben sich bei uns Gottesdienstformen entwickelt, in denen nicht mehr nur der Pfarrer oder die Pfarrerin alleine vor der Gemeinde steht und in denen das gemeinsame Abendmahl um den Altar eine größere Rolle gewonnen hat. Theatergruppen, Gesangsgruppen, Nutzung von modernen Medien spielen eine Rolle.
Schnell gab es dann aber Probleme mit dem sehr tief in der Apsis stehende Altar, der Kanzel, die soweit oben und nur durch die Sakristei erreichbar war und eben auch dem Taufbecken – welches sich schon in der Weihnachtszeit nicht immer gut mit dem Tannenbaum vertragen hat.
Und schließlich hat sich in unserer Gemeinde ein gutes Miteinander von Haupt- und Ehrenamtlichen im Gottesdienst etabliert – warum muss dann der Pfarrer oder die Pfarrerin immer noch so über den Leuten schweben?
Auch da wollte der Kirchenvorstand also etwas verändern.
In den letzten Monaten gab es deswegen Gespräche mit Frau Milz, der Architektin der Landeskirche, die uns die grundsätzliche Genehmigung zur Innensanierung gab. Wir haben uns dann für das Architekturbüro Lessing und Partner aus Mainz entschieden, die uns seit Jahresbeginn begleiten und erste Entwürfe und Ideen entwickeln. Außerdem wird unsere Kirche gerade bautechnisch untersucht. Aber auch historisch wird unsere Kirche erforscht – wie hat sie einmal ausgesehen, welche Farben wurden in ihr in den letzten 150 Jahren verwendet?

Bei einem Treffen mit der Landesdenkmalpflegerin wurden dann erste Ideen und Perspektiven geklärt. Folgendes haben wir vor:

  • Errichtung eines Toilettenbaus neben der Kirche
    Neben dem Podest der Rampe soll ein Bau mit einer Toilette entstehen – barrierefrei und behindertengerecht und mit einem Wickeltisch.

  • Einebnung der Empore
    Die Stufung auf der Empore wird zurückgebaut und die Orgel ein Stück nach vorne gezogen, so dass sie eine eigene Rückwand und man einen leichteren Zugang zum Kirchturm bekommen wird.
    Was wir in diesem Zusammenhang auch noch in und an der Orgel sanieren sollten, prüft gerade Herr Gubelius mit einem Orgelsachverständigen.

  • Umgestaltung des Raumes unter der Empore
    Der Aufgang zur Empore wird auf die rechte Seite der Empore gedreht. Die Küche wird in einen Schrank integriert und unter der Empore entsteht ein Raum, den wir zur Kirche hin mit einer Glasfaltwand abtrennen können. Denn wir wollen unsere Kirche mehr öffnen – um den Menschen Raum zu geben, bei uns einzukehren und Kraft zu tanken. Dazu wollen wir sie an ihre Taufe erinnern, so dass eine Idee ist, dass der grundsätzliche Platz des neuen Taufbeckens hier sein wird.

  • Vergrößerung des Altarraumes
    Der Altarraum soll aus der Apsis heraus nach vorne gezogen werden – wahrscheinlich wird deswegen die erste Bankreihe verschwinden. Die Kanzel, der Altar und das Lesepult kommen auf eine Höhe, so dass man gut von einem zum anderen wechseln kann. Und hier soll auch ein Platz vorgesehen werden, an dem dann das Taufbecken steht, wenn wir Menschen taufen – denn das kann nur im Zentrum der Kirche geschehen.
    Wir planen auch nach den Sommerferien unter der Empore an der hinteren Pinnwand regelmäßig Skizzen und Entwürfe auszuhängen und dies dann mit Ihnen auch später im Jahr zu diskutieren. Umgesetzt werden soll dann alles ab 2020, damit die Johanneskirche auch die nächsten Jahrzehnte ein Ort ist und bleibt, an dem sich die Gemeinde gerne zum Gottesdienst versammelt.

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Traditionsbewusst und modern

die Johanneskirche atmet Geschichte und stellt sich zukunftsfähig auf

Das Sanierungsprojekt verzögert sich durch Vankanz, Hochkonjunktur im Baugewerbe und Corona-Pandemie. Ein Anfang mit vielen Schwierigkeiten. Aber nun sind wir am Ende des Jahres 2020 angekommen und wir berichten von dem jetzigen Stand:

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Die Orgel wurde im Mai 2020 durch die Firma Bosch abgebaut. Ein großer leerer Platz auf der Empore. Jeder, der in die Kirche kommt, sieht: Da fehlt etwas!
Auch alle beweglichen Gegenstände wurden abgebaut und eingelagert. Richtig leer sieht sie nun aus, unsere Johanneskirche.
Nur die Osterkerze blieb noch lange in der Kirche stehen und wurde jeden Abend um 19.00 Uhr beim ökumenischen Glockenläuten in Corona-Zeiten von Pfarrerin Tanja Brinkhaus-Bauer angezündet. Hier wurde mit Ihnen und für Sie gebetet.
Schließlich zog auch die Osterkerze ins Gemeindehaus um, wo sich das kleine, meditative Gottesdienstformat Gottkontakt um das 19.00 Uhr-Läuten herum entwickelt hat.
Gottesdienste wurden nun im Online-Format, in der Basilika, auf der Kirchenwiese oder als Weg-Gottesdienst gefeiert.

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Als die Rohbau-Arbeiten schon beginnen sollten, kamen die letzten Angebote von den noch fehlenden Gewerken rein, und es zeichnete sich ab, dass der geplante Finanzierungsplan nicht eingehalten werden kann. Die Baukosten lagen nun viel höher als bei der Planung erwartet. Weder Landeskirchen noch Kirchenvorstand wollten die hohen Mehrkosten verantworten. Es musste umgeplant und teilweise neu ausgeschrieben werden.

Toilettenbau
Nun, im November 2020, freuen wir uns, dass der Rohbau für den Toilettenbau steht. (#Fotos zeigen) Als nächstes werden die Rohre für den Wasseranschluss gelegt.

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Beleuchtungssystem
Herr Engelhardt vom Büro Licht8 hat gerade ein sehr überzeugendes Beleuchtungssystem für die Kirche entwickelt und vorgestellt. Gleichzeitig warten wir auf die letzten Ausschreibungsergebnisse aus den Bereichen Heizung-Lüftung-Sanitär und Elektro. Wenn diese Zahlen nun den Planzahlen entsprechen, wird die Maßnahme von der Baudirektorin der Landeskirche freigegeben. Dann kann die erste Firma auch in der Kirche beginnen.

Beschallungsanlage
Nach wie vor ist klar, dass die Beschallungsanlage in der Kirche erneuert und modernisiert werden muss, damit eine gute akustische Verstehbarkeit in Gottesdiensten gewährleistet ist und auch Konzerte mit moderner Verstärkungstechnik stattfinden können. Auch für das Streamen (also die Live-Übertragung ins Internet) von Gottesdiensten braucht es eine entsprechende technische Ausstattung.

Glaswand am Ende der Empore
Ein großer Wunsch ist es, dass die Kirche auch unter der Woche geöffnet werden kann, so dass Menschen zum Innehalten und Beten an diesen besonderen Ort kommen können. Aber auch interessierte Besucherinnen und Besucher von Bingen sollen nicht mehr vor verschlossenen Türen stehen. Dafür braucht es einen Schutz vor Vandalismus. Deshalb soll eine Glaswand am Ende der Empore eingezogen werden. Dann ist der Blick in die ganze Kirche frei, ein stiller Ort zum Innehalten kann schön gestaltet werden, gleichzeitig gibt es einen gewissen Schutz.
Die Glaswand ermöglicht es außerdem, den Teil der Kirche unter der Empore wie einen eigenen Raum z. B. für Abendandachten zu nutzen. Er kann separat geheizt werden. Dieser Teil der Maßnahme kann nur durchgeführt werden, wenn die Kosten der anderen Sanierungsschritte finanziell im Plan bleiben und somit genug Geld zur Verfügung steht.

Küche
Durch die Einrichtung einer kleinen Küche wird es auch möglich sein, z.B. nach Gottesdiensten bei einer Tasse Kaffee oder Tee zusammenzubleiben und ins Gespräch zu kommen.

Frische Farbe
Wichtig erscheint uns auch, dass der Kirchenraum selbst wieder frische Farbe bekommt und in der Atmosphäre so gestaltet ist, dass man sich wohl fühlt. Hierbei hat der Denkmalschutz viel Mühe aufgewendet, die Farben zu rekonstruieren, in der die Kirche ursprünglich gestrichen war. Zwei Muster dazu sind an den Wänden bereits zu sehen.

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Restauration der Bänke
Auch das schöne Holz der Bänke soll unter dem Lack wieder hervorgeholt und sichtbar gemacht werden. Das erfordert allerdings viel Handarbeit und ist leider eine recht teure Maßnahme. Hier freuen wir uns sehr, wenn jemand vielleicht bereit ist, das Sanieren einer Bank zu übernehmen.

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Erweiterung des Altarraums und neuer Altar
Die Erweiterung des recht kleinen Altarraumes gehört in die Neukonzeption und ist der größte Eingriff in die Architektur. Der Altarraum wird zwei Stufen tiefer gelegt und in Richtung Gemeinde verlängert. So entsteht Platz für das Krippenspiel, andere Aufführungen mit Kindern und Jugendlichen können besser stattfinden, für größere Konzerte entsteht Raum, und für das Abendmahl im Kreis um den Altar ist ebenfalls mehr Platz. Dafür wird auch ein neuer Altar geschaffen, der nach vorne oder hinten verschiebbar ist. Der jetzige Altar findet seinen Platz auf der Kirchenwiese, wo wir ja schon in diesem Sommer schöne Gottesdienste draußen gefeiert haben.

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DIE ORGEL


Orgel vor Kälte der Außenwand schützen und Umgestaltung der Empore

Unbedingt muss die Orgel von der Außenwand abgerückt werden. Bei anderen Kirchen auch in Bingen haben Orgeln durch die Kälte der Außenwand so Schaden genommen, dass sie nicht mehr zu sanieren waren. Das möchten wir nicht riskieren.

Das Abrücken der Orgel von der Rückwand der Kirche ermöglicht auch wieder einen freien Zutritt zum Turm. Die Empore muss allerdings umgestaltet werden, damit die Orgel weiter vorne einen guten Platz findet. Die später eingezogenen Stufen werden zurückgebaut. Der Treppenaufgang wird verändert, um den nötigen Raum zu schaffen. Das ist eine große Maßnahme.

Um die Orgel dann auch noch technisch überholen zu können, und einen neuen Spieltisch mit moderner elektrischer Setzeranlage einzubauen, brauchen wir eigene Spenden für die Orgel. Aber das Zusammenspiel aus einem wieder voll funktionsfähigen und modernisierten Instrument und der bereits vorhandenen sehr guten Akustik der Kirche würde wunderbare neue Konzertmöglichkeiten eröffnen und die Kirche mitsamt Orgel auch für konzertierende Musiker von außerhalb wesentlich attraktiver machen.

Auch die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten wird dadurch vielfältiger möglich.

In der jetzigen Finanzierung ist das Abrücken der Orgel von der Wand mit allen dafür notwendigen Baumaßnahmen eingeplant. Für alles weitere sind wir auf Spenden angewiesen. Im Moment können wir mit Freude mitteilen, dass bereits genug Geld zusammengekommen ist, dass eine neue Traktur eingebaut werden kann. Gerne würden wir vor dem Wiederaufbau der Orgel mehr beauftragen. Dafür brauchen wir weitere Spenden. Wir freuen uns über jede Unterstützung.

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Kontakt - WIR SIND FÜR SIE DA

 

Spendenkonto
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01.11.2021 - Die Sanierung geht voran

Die Vorarbeiten für die Erweiterung der Stufenanlage im Chorbereich sind schon vor Monaten fertig gestellt worden. Auch die Einsätze für die Heizungsschächte wurden überarbeitet, nachdem sie über die Jahre deutliche Abnutzungserscheinungen durch Rost gezeigt hatten. In der sanierten Kirche gibt es künftig zwei Heizkreisläufe, so dass der Bereich unter der Empore separat geheizt werden kann.

Der Elektriker hat alle Kabel gemäß den Angaben des Elektroplaners in den Wänden und der Decke verlegt. Dennoch gab es in der Ausführungsphase viele Rückfragen und Entscheidungen bezüglich Licht-, Schall- und Datenkabel, bis endlich alle Kabel in der richtigen Dimensionierung an Ort und Stelle lagen. Schließlich soll unsere Kirche vielen Anforderungen gerecht werden, was einen großen technischen Aufwand bedeutet. Aber das soll unsere Kirche für die Herausforderungen der Zukunft stark macht.
Parallel dazu sollten die Natursteinarbeiten ausgeführt werden, womit die Stufenanlage des Chorbereiches abgeschlossen wäre. Leider gab es große Lieferschwierigkeiten und Kapazitätsengpässe des Handwerkers, so dass es damit zu einer Verzögerung kommt.

Kurzerhand hat das Architekturbüro den Bauablauf geändert und hat das Malergewerk vorgezogen. Es wirkt schon befremdend und sehr imposant, wenn man momentan die Kirche betritt: ein riesiges Gerüst verdeckt den Blick auf die Wände und die Decke. Von den bunten Fenstern ist nicht mehr viel zu sehen. Die spezialisierte Kirchenmalerfirma Steuernagel & Lampert hat große Tonnen vergleichbar mit einer Reihe an Regentonnen aufgebaut, in denen die unterschiedlichen Kalk- und Kaseinfarben gemischt werden. Dafür gibt es genaue Angaben des Historikers, welche Pigmente in welchem Verhältnis angemischt werden sollen. Die Farben sind ökologisch unbedenklich, eignen sich hervorragend für den Umgang mit denkmalgeschützten Gebäuden und garantieren ein gutes Raumklima. Dabei sorgt der Maler auch dafür, dass Risse überdeckt werden und beschädigte Stellen ausgebessert werden.

Vor dem Gemeindehaus hat der Maler eine Bank abgebeizt, und das wunderschöne, alte Holz der Kirchenbänke wurde sichtbar. Ziel ist es, die Bänke in den ursprünglichen Zustand zurück zu versetzten. Ein Rundgang am Gemeindehaus vorbei lohnt sich zur Zeit besonders.
Mitte Dezember soll das Gerüst im Innenraum unserer Kirche abgebaut werden, und dann hoffen wir, dass die bis dahin entstandenen Verzögerungen der Natursteinarbeiten beseitigt sind und wir mit dem Bodenbelag und dem Schreiner weitermachen können.

Die allgemeine Coronalage und die Lieferengpässe für viele Materialien machen es schwer die Arbeiten und die Firmen genau aufeinander abzustimmen. Das Architekturbüro Lessing in Mainz hat alle Fäden in der Hand und ist immer bemüht eine Lösung zu finden, doch die allgemeinen Schwierigkeiten am Bau gehen leider nicht spurlos an uns vorbei.
Viele kleinere Nachtragsarbeiten oder Reparaturen sind im Bauprozess entdeckt worden, die man zuvor nicht absehen konnte und wofür wir keine Mittel der Landeskirche erhalten.

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20.05.2021

Rechtzeitig zu Ostern stand der Altar auf der Kirchenwiese, das Taufbecken kam wenig später dazu. Ein paar Gottesdienste haben bereits stattgefunden, wir freuen uns auf viele Weitere im Außenbereich neben der Kirche und sind glücklich, dass der Altar ein würdevollen Platz gefunden hat.
Die Konvektorenkästen für die Heizungen sind vor Ort vom Maler überarbeitet worden und werden demnächst eingebaut.
Viele Bündel mit Elektrokabeln hängen an den Wänden und von der Decke, das wird sich hoffentlich bald ändern. Die Entscheidungen für Steckdosen und Schalter sind getroffen und wir sind dabei die bestmögliche Lösung für die Akustik in unserer Johanneskirche zu finden.

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26.04.2021

Das WC ist an die Trinkwasserleitung angeschlossen. Die beiden Löcher an der Außenwand zum WC hin und zur Kirchenwiese hin können wieder verfüllt werden.
Das Gewerk Heizung zieht die Leitungen im Boden, so dass der Bereich unter der Empore separat gesteuert werden kann.
Gemeinsam mit dem Architekturbüro Lessing, der Regionalverwaltung und den Kunstbeauftragten Herr Zink beginnt der KV die Planung für die Prinzipalien, einem ganz besonders zentralen Punkt der Sanierungsmaßnahme. 

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07.04.2021

Erste technische Vorbereitungen für die Glaswand werden getroffen. Dabei bleiben die Stützen der Rundbögen unverändert stehen, die Glaswand wird unmittelbar dahinter gesetzt, sie muss aber stabil im Boden und in der Decke verankert werden ohne die Kassettendecke zu beschädigen. Das erfordert eine hohe planerische und statische Vorarbeit.
Im vorderen Bereich der Stufenanlage sind die mit Folie ausgekleideten Vertiefungen für die Heizungen erkennbar. Wenn die korrodierten Konvektorkästen fertig überarbeitet sind, werden sie nahezu unverändert an gleicher Stelle wie früher wieder eingebaut.

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25.03.2021

Die Durchreiche für die neue Küche ist hergestellt. In der Küche werden die Anschlüsse für die Entwässerung vorbereitet und bald wird aus der gestampften Erde ein tragfähiger, ebener Boden. Der Durchbruch für den neuen Aufgang zur Empore ist ebenfalls fertig.
In der Zwischenzeit ist die Entscheidung getroffen, die durchgerosteten Konvektorkästen der Heizungen durch den Maler neu zu beschichten und wieder zu verwenden.

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05.03.2021

In der neuen Küche und im Außenbereich werden tiefe Löcher gegraben für die Wasserversorgung. Gemäß den statischen Angaben baut der Zimmermann die neuen Deckenbalken in diesem Bereich ein, das erhöht die Stabilität und steift die Bauteile gegenseitig aus.
Bei einem Blick auf der Empore in Richtung des neuen Treppenaufgangs kann man das betonierte Bauteil - den Unterzug - über der Bestandswand gut erkennen.
Mit den Fachgewerken Elektro und Heizung bestehen in dieser Bauphase ständig enge Absprachen zur Leitungsführung und zur bestmöglichen Detaillösung.

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01.03.2021

Sämtliche Elektroinstallationen im Inneren sind zurückgebaut. Leider haben unsere Kirchenglocken plötzlich keinen Strom mehr, was uns bewusst macht, dass das Glockengeläut eine wichtige Orientierung für uns im Alltag darstellt.
Die Decke der Küche wird demontiert und die darüberliegenden Balken werden gekürzt, denn hier entsteht das Deckenloch für die neue Treppe. Die Wand unter der Empore erhält einen Durchgang für die neue Treppenanlage. Mitttlerweile haben die Zimmermänner den Unterzug für die Empore hergestellt und einen Türsturz für den Durchgang betoniert.

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23.02.2021

Unter der Empore sind die Heizungskonvektoren ebenfalls ausgebaut worden. Die Heizkreise für die Kirche und Empore werden getrennt, damit der Bereich später für kleine Veranstaltungen genutzt werden kann. Außerdem werden unter der Empore Fundamente für die Glastrennwand benötigt. Besucher können von hier aus einen Blick in die Kirche werfen und zu großen Veranstaltungen lassen sich unter jedem Bogen die Glastüren öffnen.

Die Rohbauarbeiter demontieren die Treppe, die Stufenauflager aus Bruchstein an der Außenwand sind gut zu erkennen. Von der Decke im Eingangsbereich liegen nur noch die alten Balken, der Blick nach oben ist offen.

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16.02.2021

Mit großen Schritten geht es voran. Der Rohbauunternehmer hat die neuen Stufen betoniert. Langsam kann man sich eine Vorstellung davon machen, wie groß und breit die neue Stufenanlage wird.

Die Empore ist oben bis auf die alten Balken abgetragen. Die Füllung mit Lehm und Stroh ist deutlich zu erkennen. Unten ist die Empore im Bereich der Zwischenwand statisch abgestützt, so dass die Kassettendecke keinen Schaden nimmt, denn sie bleibt unverändert erhalten.

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09.02.2021

Unter dem Natursteinbelag kommen viele Leitungen zum Vorschein. Die Rohbauarbeiter sind vorsichtig und legen die Trinkwasserleitung, sowie diverse Elektrokabel und Heizungsleitungen frei. Neue Schächte für die Heizungen werden angelegt und ein tiefes Loch gegraben für die Trinkwasserleitung, die das neue WC mit Wasser versorgt.

Gleichzeitig beginnen mit viel Sorgfalt unter der Empore die Vorbereitungen für die statischen Arbeiten und auf der Empore wird der Dielenbelag demontiert.

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05.02.2021

Die Arbeiten im Chorbereich gehen weiter, der Altar wird in 3 Teilen mit viel Mühe und Kraftaufwand nach draußen auf die Kirchenwiese transportiert. Dort wird er bald wieder aufgebaut und künftig für Außengottesdienste genutzt.

Schnell und mit einigem technischem Gerät ist der Boden abgegraben, damit das Fundament für die neuen Stufen entstehen kann. Da der vordere Bereich um 1 Stufe abgesenkt wird, müssen zunächst die Konvektoren der Heizkörper ausgebaut werden. Leider sind einige altersbedingte Schäden an dem Metallgehäuse der Heizungen sichtbar.

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25.01.2021

Endlich ist es endlich soweit! Der KV hat über 1,5 Jahre geplant, gesprochen, diskutiert, kalkuliert und nun freuen wir uns, dass die Kirchensanierung endlich startet. Die Rohbaufirma ist jeden Tag mit 4-6 Leuten vor Ort, deckt den Boden mit Spanplatten ab und umbaut die Heizungsanschlüsse der Bankheizkörper, damit die Rohre geschützt bleiben. Jeden Tag gibt es eine Veränderung. Zunächst werden die Natursteinplatten des Chorbereiches abgehoben und die Stufen bis zum Altar demontiert. Der blanke Fels kommt zum Vorschein, der Altar steht aber noch unerschütterlich. Die Kanzel konnte etwas einfacher demontiert werden, die Spuren an der Wand sind deutlich sichtbar.

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23.01.2021

Die Kirchenbänke werden auf einen Umzugswagen geladen und in ein vorübergehendes Lager nach Sponsheim transportiert. Einige Bänke stehen von nun an im Gemeindehaus oder davor und können gegen eine Spende abgeholt werden. Jede Bank wurde davor mit einer Nummer versehen, damit sie nach der Bearbeitung wieder an die ursprüngliche Position eingebaut werden kann.

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